Haartransplantation

Über Haartransplantation

Erhalten Sie nicht nur Ihr dichtes Haar zurück…
Sondern auch Ihr Selbstvertrauen…

 

Über Haartransplantationen

Haartransplantaion MedicalInn

Eine Haartransplantation ist eine operative Technik, bei der einzelne Haarfollikel von einem Teil des Körpers (der Spenderstelle) in kahle oder sich ausdünnende Bereiche (Empfängerstelle) umgepflanzt werden.

Mit einer Haartransplantation wird hauptsächlich männliche Kahlheit behandelt, es können aber auch Augenbrauen, Bart, Brusthaar und Schamhaar wieder hergestellt werden. Außerdem können Narben, die durch Unfälle oder Operationen, wie Gesichtsstraffungen und vorhergehende Haartransplantationen, entstanden sind, aufgefüllt werden. Eine Haarverpflanzung wird zunehmend auch von Frauen mit dünnem und kahler werdendem Haar in Anspruch genommen.

 

 

Moderne Techniken

Für die Entnahme der Haarfollikel stehen verschiedene Techniken zur Verfügung, jede mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen. Egal welche Technik angewendet wird, die richtige Extraktion der Haarfollikel hat höchste Priorität, um das Überleben der transplantierten Haare zu sichern und um Durchschneidungen, oder das Abtrennen des Haarschafts vom Haarfollikel, zu vermeiden. Haarfollikel wachsen in einem leichten Winkel zur Oberfläche der Haut, was bedeutet, dass, egal mit welcher Technik, das zu transplantierende Gewebe im entsprechenden Winkel entfernt werden muss und nicht senkrecht zur Oberfläche.

Da Haare natürlicherweise in Follikeln wachsen, die 1-4 Haare enthalten, transplantieren heute die fortschrittlichsten Techniken die natürlichen Follikular-Einheiten aus 1-4 Haaren zusammen. So kann moderne Haartransplantation ein natürliches Aussehen erreichen, indem sie die Natur Haar für Haar nachahmt.

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NEU: Biologische Haartransplantation mit Eigenfett und Eigenblut

Bei Haartransplantationen fällt ein Anteil der eingesetzten Haare häufig wieder aus. Problem ist hier die ausreichende Versorgung der Haarwurzel durch die Kopfhaut. Die Nährstoffversorgung der transplantierten Haare muss für einen langfristigen Erfolg verbessert werden. Um dies zu ermöglichen, arbeiten wir in der Medical Inn Klinik zusätzlich zur eigentlichen Haarverpflanzung mit einer innovativen Stammzellentherapie, der sogenannten biologischen Haartransplantation.

Bei dieser Therapie kommt ausschließlich körpereigenes organisches Nanofett zum Einsatz. Das eingesetzte Eigenfett wird in einem speziellen Prozess mit Stammzellen angereichert und vor der eigentlichen Transplantation in die Hautareale injiziert, die unter Haarverlust leiden. Durch die im Eigenfett enthaltenen Stammzellen und Wachstumsfaktoren wird die Einheilungsrate der verpflanzten Haare wesentlich verbessert.

Die Haare wachsen schneller, dicker und fester und fallen während der Wachstumsphase nicht mehr aus, wie es ohne zusätzliche Zelltherapie häufig der Fall ist.

Durch eine zusätzliche Therapie mit Eigenblut, der Platelet-rich-Plasma-Therapie, kurz PRP-Therapie, wird der gesamte Bereich des Weiteren vitalisiert und unter anderem mit Sauerstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Vitaminen, Proteinen und Spurenelementen versorgt. Für optimale Ergebnisse sollten 3 bis 5 PRP-Behandlungen in einem Abstand von 4 bis 6 Wochen erfolgen. Zwar ähnelt die PRP-Therapie der biologischen Haartransplantation, doch geht diese aufgrund der Kombination von angereicherten Stammzellen und Fettgewebe noch einen Schritt weiter, um die Einheilung und Festigung positiv zu beeinflussen.

Mit dieser Zusatzbehandlung erreichen wir ein besseres und lang anhaltendes Gesamtresultat zum Wohle unserer Patienten.

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Follicular Unit Extraction (FUE)

Das Spenderhaar kann auf zwei verschiedene Arten gewonnen werden:

1.Streifenmethode (wird nur noch bei seltenen Indikationen angewendet)

Ein Streifen Kopfhaut wird unter lokaler Betäubung entfernt, dann wird die Wunde zusammengenäht und dieses Stück Kopfhautgewebe wird dann in kleine Gewebestücke geschnitten, die dann zurück in den sich ausdünnenden Bereich auf den Kopf des Patienten gepflanzt werden. Durch diese Methode entsteht eine lineare Narbe im Spenderbereich, die von den Haaren des Patienten bedeckt werden sollte (wenn sie lang sind). Die Genesungszeit beträgt ungefähr 2 Wochen. Die Fäden müssen von medizinischem Personal entfernt werden.

2.Follicular Unit Extraction oder Mikro-FUE Harvesting

Einzelne Haarfollikel werden unter lokaler Betäubung entfernt; diese Mikroentfernung benutzt winzige Haarbüschel zwischen 0.6 mm und 0,8 mm im Durchmesser. Jeder Follikel wird dann mit Hilfe einer Mikroklinge zurück in die Kopfhaut im sich ausdünnenden Bereich eingepflanzt. Da einzelne Follikel entfernt werden, entstehen nur kleine, punktuelle Narben und der post-operative Schmerz wird minimiert. Da keine Nähte entfernt werden müssen, dauert die Erholung von einer FUE nur 7 Tage.

Mit dem neuen „Gold Standard” für die ultrapräzise Haartransplantation von Follikulareinheiten, können mehr als 50 Gewebestücke in einem Quadratzentimeter platziert werden, auch bekannt als „Dense Packing“.

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Haartransplantation an der Medical Inn Klinik

Beim ersten Beratungsgespräch analysiert unser Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie die Bereiche des Patienten, die behandelt werden sollen, bespricht die Wünsche und Erwartungen des Patienten, und berät ihn bezüglich der besten Herangehensweise (z.B. eine vs. mehrere Sitzungen) und darüber, welches Ergebnis vernünftigerweise erwartet werden kann.

Mehrere Tage vor der Operation darf der Patient keine Medikamente mehr einnehmen, die zu starken Blutungen führen können. Alkohol und Rauchen reduzieren die Überlebenschancen der Gewebestücke. Post-operative Antibiotika werden im Allgemeinen verschrieben, um Infektionen der Wunden oder der Gewebestücke zu vermeiden.

Haartransplantationen werden auf ambulanter Basis durchgeführt, mit einem milden, lokalen Anästhetikum. Die Kopfhaut wird gewaschen und dann mit einem antibakteriellen Stoff behandelt, bevor von der Spenderkopfhaut Follikel entnommen werden.

Bei der älteren Methode, entnimmt der Chirurg einen Hautstreifen von der hinteren Kopfhaut, in einem Bereich mit gutem Haarwachstum. Der herausgeschnittene Streifen ist circa 1-1,5 x 15-30 cm groß. Während die daraus resultierende Wunde vernäht wird, beginnen Assistenten damit, aus dem Streifen individuelle Gewebestücke mit den Follikulareinheiten herauszuschneiden. Mit der Hilfe von binokularen Stereo-Mikroskopen entfernen sie vorsichtig überschüssiges faseriges und fettiges Gewebe, während Sie versuchen, Schäden an den Follikularzellen, die für die Transplantation verwendet werden, zu vermeiden. Die neueste Nahtmethode wird „trichopytische Naht“ genannt. Sie resultiert in wesentlich feineren Narben im Spenderbereich.

Bei der neueren Mikro-FUE-Technik müssen keine großen Bereiche von Kopfhautgewebe entnommen werden. Die Entnahme der einzelnen Kopfhaare mit Wurzel aus vollen Arealen, geschieht mithilfe einer mikrochirurgischen Technik, bei der eine elektrische Hohlnadel zum Einsatz kommt. Ihr Durchmesser beträgt nur 0,6 Millimeter und der Facharzt arbeitet somit wesentlich präziser als mit einem Skalpell. Blutungen entstehen bei dieser Methode fast gar nicht und Schnitte beziehungsweise Narben am Kopf entfallen.

Insgesamt läuft die Micro-FUE-Transplantation wesentlich patientenschonender ab. Es entstehen sehr natürliche Resultate mit geringer oder gar keiner Vernarbung. Der Chirurg benutzt dann sehr kleine Mikroklingen oder feine Nadeln, um kleine Einstiche, in den Bereichen, die die Gewebestücke erhalten sollen, vorzunehmen. Die Einstiche erfolgen in vorherbestimmter Dichte und vorherbestimmter Form, wobei die Wunden einheitlich ausgerichtet werden, um ein realistisches Haarmuster zu erzeugen. Als letzter Teil des Eingriffs werden die Gewebestücke an ihren Platz gesetzt.

Artikel von www.firmenpresse.de über unsere besondere Behandlungsmethode lesen

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Operationsnachsorge

Fortschritte in der Wundpflege erlauben es am ersten Tag nach der OP die Verbände zu entfernen. Der Spenderbereich kann direkt gewaschen werden. Der empfindliche Empfängerbereich muss vor der Sonne geschützt werden und kann drei Tage nach der Operation gewaschen werden. Dies ist wichtig, um Krusten um den Haarschaft zu vermeiden. Krusten heften sich an den Haarschaft und erhöhen das Risiko, die neu transplantierten Haarfollikel während der ersten 7-10 Tage nach der Operation zu verlieren.

Während der ersten 30 Tage, fallen in der Regel die transplantierten Haare aus, da sie durch ihre Umsetzung traumatisiert sind („Schockausfall“). Nach zwei bis drei Monaten werden neue Haare aus den umgesetzten Follikeln wachsen. Die Haare des Patienten werden normal wachsen und sich über die nächsten 6 bis 9 Monate verdichten. Jeder folgende Haarverlust ist wahrscheinlich von unbehandelten Bereichen. Manche Patienten entscheiden sich, Medikamente zu nehmen, um einen derartigen Verlust zu verzögern, während andere eine weitere Transplantation planen, um dieses Problem irgendwann zu lösen.

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Haartransplantationen…. da unten

Es mag für viele von uns schwer zu glauben sein, aber in einigen Teilen der Welt ist es positiv, da unten viele Haare zu haben. Während Frauen im Westen in der Regel aus ästhetischen Gründen alle Spuren Ihrer Schamhaare durch Rasur und Laserhaarentfernung beseitigen, oder sie zumindest minimieren, ist das in asiatischen Ländern ein großes „No-Go“

Üppiger Haarwuchs wird traditionell als ein Zeichen von Fruchtbarkeit betrachtet. Deshalb unterziehen sich einige, die keinen zu üppigen Haarwuchs haben, einem ästhetischen Eingriff, der in Deutschland wohl nicht so beliebt wäre: einer Schamhaartransplantation.

Schamhaartransplantationen werden oft bei Frauen durchgeführt, die unter Schamhaarverlust leiden oder aufgrund Ihrer genetischen Disposition oder externer Faktoren weniger Haare als normal haben. Medizinisch wird dies Schamhaaratrichose oder Hypotrichose genannt.

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